Geocaching 14

Ich muss ja sagen, in der Natur macht Geocachen immernoch am meisten Spaß. Keine, bzw. nur wenige Muggels, sofern man nicht gerade an einem Sonntag Nachmittag bei besten Sonnenschein in den Wald läuft.

Daher ist Geocachen in Siegen auch immer recht angenehm. In Bremen hat man meist nur vermuggelte Stadtcaches. Wirklich verlassene Gegenden gibt es da selten. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und bin in den Siegerländer Wäldern auf die Suche gegangen.

Zuerst ging es ins Dreiborntal. Der Sportplatz an dem ich dabei vorbei kam hat sich doch stark verändert seit meinem letzten Besuch. Kunstrasen machte sich in der Mitte breit. Sowas gabs früher nicht. Die ankommenden Nachwuchsspieler und -spielerinnen deuteten darauf hin, dass das Training bald beginnen würde.Vom Parkplatz aus ging es dann in den Wald.

Dort warteten gleich drei Caches auf mich. Zuerst ging es zur Weinbornquelle. Ein schönes Plätzchen im Wald, mit zwei Bänken zum ausruhen. Man sollte vielleicht diesen Cache als letzte Station ablaufen. Dank des Hinweises, war die Dose auch recht fix gefunden.

Auf dem Weg zum nächsten Cache konnte ich endlich Kontakt mit unserer Clubstation vom O55 aufnehmen und eine Sonder QSL Karte mit dem Sonder-DOK NRW2010, anlässlich des NRW Tages in Siegen abstauben. Leider war der Cache von Ausgrabungsmuggeln bewacht und so ging ich erst einmal einen anderen an.

Die Stolleneiche war das Ziel. Diesmal war es nicht so einfach die Dose zu finden. Die Sonne blendete ziemlich. Zwar hatte ich zuerst eine richtige Eingebung, doch ich hörte erstmal nicht drauf und suchte an anderen Stellen. Schließlich suchte ich dann doch nochmal die besagte Stelle genauer ab und wurde auch fündig. Man sollte allerdings schon eine Mindestgröße haben um die Dose zu bergen.

Auf dem Rückweg ging es noch an Wandulfs Schmiede II vorbei. Die Ausgrabungsmuggel waren inzwischen verschwunden und hatten nur ihr Zelt hinterlassen. Endlich Zeit für mich in Ruhe das Versteck zu suchen und zu finden. Den Weg musste ich zwar nicht verlassen, doch konnte man diesen von der Ausgrabungsstätte gut einsehen. Nach kurzer Zeit hatte ich das Suchgebiet eingegrenzt und dann reicht auch ein Blick und das Versteck war enttarnt. Nach Eintrag ins Logbuch ging es wieder zurück zum Parkplatz, wo inzwischen das Fußballtraining der Kleinen in vollem Gange war.

Von da ging es zu Wandulfs Schmiede in Oberschelden. Dort ist eine alte Eisenverhüttungsstätte. Man sieht noch alte Schlackereste rumliegen. Ein Hinweis auf die 2000 Jahre alte Bergbautradition im Siegerland. Diesmal war die Suche am Anfang nicht sehr erfolgreich. Einige Steine habe ich umgedreht und in jede Ritze geschaut die verdächtig aussah. Aber alles was dabei rumkam waren nasse Schuhe und ne dreckige Hose. Ich habe dann nochmal in den bisherigen Logs im Internet nach Hinweisen gesucht aber eigentlich keine brauchbaren gefunden. Immerhin haben die mich aber in die richtige Richtung gelotst. Als ich das Versteck sah, war auch direkt alles klar. Ein Blick ein Treffer sozusagen. Wäre ich den Cache von einer anderen Stelle angegangenm hätte ich das Versteck vielleicht früher entdeckt.

Nunja, jedenfalls hatte ich schließlich gelogt und konnte meinen 50. Cachefund verzeichnen. Immerhin mal ein Jubiläum.

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