Amateurfunk, Fotografie, Film, Geocaching

Nach langem warten, war es soweit. Die bestellten APRS Tracker aus den USA fanden ihren Weg ins Siegerland. Der Bausatz war auch recht schnell zusammengebaut, doch sollte es nicht so reibungslos weitergehen.

Zunächst lief alles gut, der Tracker meldete sich am PC und wir konnten auch alles einstellen. Beim Schreiben der Daten auf den Tracker passierte aber der GAU. Das Programm stürzte während des Flashvorgangs ab und daraufhin verweigerte das gute Stück jedwedes Lebenszeichen. Auch der zweite funktionierte komischerweise nicht.

Wieder zu Hause angekommen, klappte es schließlich nach einigen Versuchen den noch verbliebenen Tracker zur Kommunikation mit dem PC zu überreden. Wie sich dann herausstellte, hatte das Kabel einen Wackler, was immer mal wieder zu komischen Fehlermeldungen führte. Nach der erfolgreichen Programmierung, lötete ich die Kabel für die Funke und die GPS Maus und schloss alles an.

Doch statt zu senden gab das Teil keinen Piep von sich. Nach wochenlangem rumprobieren, ging es gestern zum OV Abend. Dort konnten wir mit Hilfe eines funktionierenden Trackers und eines zweiten Funkgerätes die Fehlerquelle eingrenzen. Es musste der Chip sein. Das ausgesandte NF Signal war nicht vernünftig moduliert. Ich vermutete einen Defekt aufgrund von Überspannung oder ähnlichem. Wobei dann ja eigentlich ein Totalausfall hätte auftreten müssen.

Am Abend hatte ich dann noch einen Geistesblitz. Ich dachte mir, “Kaputtmachen kannste eh nix, also einfach mal neue Firmware aufspielen.” Das war dann auch des Rätsels Lösung. Nach aufspielen der neuen Firmware ging alles sofort und reibungslos. Der Tracker sendet nun schon seit gut 11 Stunden alle 10 Minuten eine Bake aus.

Da probiert man rum und überlegt, aber auf das Naheliegenste kommt man nicht. Aber immerhin Projekt damit erstmal erfolgreich abgeschlossen.

So macht Amateurfunk wieder Spaß :-)

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Digital Smart Technologies for Amateur Radio ist ein digitaler Funkstandard, der zwischen 1999 und 2001 von der japanischen Regierung und dem japanischen Amateurfunkverband JARL entwickelt wurde.

Übertragen werden können Sprache (DV Modus) oder Daten (DD-Modus), wobei im DV Modus noch ein Datenkanal für 1200bit/s existiert. Auf diesem Kanal können Daten zeitgleich mit der Sprache gesendet werden, beispielsweise GPS Koordinaten oder Textnachrichten. Sind beide Geräte mit einem GPS Empfänger ausgerüstet, wird auf dem Display die Entfernung und Richtung des Empfangenen Signals angezeigt.

Der reine Datenmodus kann 128 kbit/s übertragen und arbeitet mit dem Standard TCP/IP Protokoll. Allerdings sind diese Datenraten nur auf dem 1,2 GHz Band möglich.

Der Sprachcodec wird von der Firma Digital Voice Systems bereitgestellt. In Form eines Chips kann dieser auch einzeln erworben werden und für eigene Bauprojekte verwendet werden.

Weitere Vorteile des D-Star Systems, sind die Routing Fähigkeiten. Die Repeater sind untereinander durch Internet- oder HF-Gateways verbunden. Um im D-Star Netz funken zu können, muss man sein Rufzeichen ins Gerät eintragen. Dieses Rufzeichen wird dann immer mit übertragen. Damit sind gezielte Anrufe möglich, auch wenn der gesuchte Gesprächspartner nicht auf dem selben Relais QRV ist. Bei einem gezielten Anruf, sucht das System das Zielrufzeichen innerhalb des Netzes und öffnet dessen digitale Rauschsperre. So erreicht man somit wie beim Telefonnetz den gewünschten Teilnehmer.

Die Relaisnetze sind weltweit vernetzt, ähnlich dem Echolink System. Dabei entfällt allerdings die Analog-Digital-Analog Wandlung, was zu einer deutlichen Verbesserung der Sprachqualität beiträgt. Ein Unterschied zwischen einer Verbindung in die USA und dem QSO auf dem lokalen Relais oder der Simplex Frequenz ist nicht auszumachen.

An Software gibt es diverse Programme um Daten oder Textnachrichten zu versenden.

Geräte gibt es zur Zeit nur von der Firma ICOM, da sich noch kein anderer Hersteller für das System begeistern konnte.

Weitere Links:

D-Star Infos mit Forum und weiteren Links zu Programmen

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Echolink ist eine Betriebsart im Amateurfunkdienst. Dabei wird eine Verbindung über das Internet per VoIP aufgebaut. Echolink bietet folgende Verbindungsmöglichkeiten:

Funkgerät – Relais – Internet – Relais – Funkgerät

Funkgerät – Relais – Internet – PC (Echolink Software)

PC – Internet – PC

Der Vorteil liegt darin, dass man auf UKW Frequenzen im 2m und 70cm Band durch das Internet eine Reichweite erreicht, die sonst nur mit Kurzwellen Transceivern erreichbar wäre. Viele Funkamateuren ist dies aber nicht möglich, da KW Antennen recht groß sind und gerade in Städten gibt es Probleme mit Störungen. So kann man beispielsweise mit einer Handfunke jeden Echolink fähigen Repeater oder PC erreichen, der gerade online ist. genauso geht es ganz ohne Funkgerät über einen PC direkt übers Internet. Die Software kann sich jeder Funkamateur kostenlos runterladen.

Die Steuerung erfolgt über DTMF Töne. Jeder Teilnehmer im Echolink Netz hat eine so genannte Node Nummer, also praktisch eine Telefonnummer, unter der er erreichbar ist.

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APRS steht für Automatic Packet Reporting System. Damit kann man Positionsdaten, Wetterdaten, Kurznachrichten und Meldungen über das Packet Radio Protokoll versenden. In Deutschland gibt es ein Netz von APRS Digipeatern, die die ausgesandten Meldungen verteilen und teilweise auch ins Internet einspeisen. So kann man auch ohne ein Funkgerät aktuelle Daten einsehen.

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