Schlagwort-Archiv: D-Star

Wie funktioniert D-Star?

D-Star ist eine digitale Betriebsart im Amateurfunk. Anders als bei analogen Betriebsarten kann man nicht einfach so loslegen. Zumindest wenn man auch Relais arbeiten und weltweit funken möchte. Für eine Direktverbindung sollte man aber zumindest sein Rufzeichen eingeben, so kann dies vom Empfänger auch direkt abgelesen werden. Weiterlesen

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Erster nicht Icom Repeater ans D-Star Netzwerk angeschlossen

Wie wurde berichtet ist das D-Star Relais GB7MH ans D-Star Netzwerk angeschlossen worden. Es ist das erste Relais, das nicht auf Icom Hardware basiert.

David Lake (G4ULF) hat ein Blog auf dem man die neusten Entwicklungen verfolgen kann.

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Unabhängige Software für ICOM D-STAR Transceiver

Wie ich feststellen musste, kann man die am Rechner gespeicherten Speicher des 92D nicht mit dem des 91D austauschen. Zumindest nicht mit der ICOM eigenen Software. Im Netz hab ich dann eine Software gefunden, die diesen Mangel behebt. Datenaustausch zwischen allen D-STAR Funkgeräten von ICOM. Die Software namens CHIRP gibt es für Windows, Linux und bald auch für MAC OSX.

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Neues Funkgerät

Nachdem ich alle meine Funkgeräte verkauft habe, hab ich mir heute mal ein neues gekauft. Ein Handfunkgerät. Genauer das ICOM IC-E92D. Ein Twinband 2m/70cm TRX mit D-STAR Technologie.

Mit dem GPS Mikrophon kann man seinen Standort via D-STAR durchgeben und wenn der QSO Partner auch GPS Daten sendet, kann man sehen wie weit er weg ist und in welcher Richtung vom aktuellen Standort aus gesehen. Die Sendeleistung lässt sich zwischen 0,1W bis 5W in vier Stufen einstellen. Betrieben wird das Gerät mit einem Lithium-Ionen Akku, das etwa 5-6 Stunden Betrieb gewährleisten soll. Mann kann auch ein Akkuleergehäuse mit zwei AA Akkus einsetzen. Dann beträgt die Sendeleistung aber nur noch ca. 0,1W. Was aber je nach Standort für Relaisbetrieb ausreichend ist.

Die ersten Tests waren schon ganz erfolgreich. DIe Bedienung ist relativ einfach. Die Speicher verwaltet man aber besser über die Software am PC. So kann man wesentlich planvoller die Speicherbänke programmieren.

Eine tolle Funktion finde ich die Möglichkeit, mit einem Knopfdruck die Relaiseingabe abzuhören und so zu überrüfen ob man den anderen auch direkt erreichen könnte. Etwas schlecht gelöst finde ich dagegen, dass der Tonruf fürs Relaisöffnen zusammen mit dem DTMF Speicher geschaltet ist. Man kann also entweder einen Tonruf senden oder DTMF Töne. Bei Bedienung eines Echolnik Relais aus dem DTMF Speicher ist also schnelles umschalten angesagt.

Insgesamt bisher ein sehr gutes Gerät. Der Empfang ist auch wesentlich besser als bei der Alinco Handfunke die ich vorher hatte. Einziger Nachteil ist der Spezialstecker. Dadurch ist man auf entsprechende ICOM Adapterkabel angewiesen, die natürlich recht teuer sind. Das ist wohl der Preis für 30 Minuten Wasserdicht in 1m Tiefe.

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Erstes D-Star QSO über DB0HRF

Heute hatte ich mein erstes D-Star QSO über einen Repeater.
Dazu ging es auf einen hohen Berg in Siegen, auf dem ich freie “Sicht” Richtung DB0HRF, ehemals Feldberg hatte.
Zwei Bleiakkus sorgten für ausreichend Energiereserven. Das ICOM IC-E2820 war schnell angeschlossen und lieferte 50 Watt
an die Magnetfußantenne auf dem Autodach.

Nach einigen Anfangsproblemen, konnte ich schließlich Kontakt herstellen. Als Zielrufzeichen gab ich DG1DAC ein, den ich auf DB0DDS in Dortmund erreichen wollte. Dieser Kontakt gelang schließlich. Wir unterhielten uns also über 2 Relais. Ich funkte über DB0HRF und er über DB0DDS. Das lief alles ohne, dass wir erst einen Link schalten mussten. Einfach das Rufzeichen des gewünschten Gesprächspartners eingeben und das System sucht den richtigen Repeater aus, auf dem derjenige sich zuletzt gemeldet hat.

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D-Star

Digital Smart Technologies for Amateur Radio ist ein digitaler Funkstandard, der zwischen 1999 und 2001 von der japanischen Regierung und dem japanischen Amateurfunkverband JARL entwickelt wurde.

Übertragen werden können Sprache (DV Modus) oder Daten (DD-Modus), wobei im DV Modus noch ein Datenkanal für 1200bit/s existiert. Auf diesem Kanal können Daten zeitgleich mit der Sprache gesendet werden, beispielsweise GPS Koordinaten oder Textnachrichten. Sind beide Geräte mit einem GPS Empfänger ausgerüstet, wird auf dem Display die Entfernung und Richtung des Empfangenen Signals angezeigt.

Der reine Datenmodus kann 128 kbit/s übertragen und arbeitet mit dem Standard TCP/IP Protokoll. Allerdings sind diese Datenraten nur auf dem 1,2 GHz Band möglich.

Der Sprachcodec wird von der Firma Digital Voice Systems bereitgestellt. In Form eines Chips kann dieser auch einzeln erworben werden und für eigene Bauprojekte verwendet werden.

Weitere Vorteile des D-Star Systems, sind die Routing Fähigkeiten. Die Repeater sind untereinander durch Internet- oder HF-Gateways verbunden. Um im D-Star Netz funken zu können, muss man sein Rufzeichen ins Gerät eintragen. Dieses Rufzeichen wird dann immer mit übertragen. Damit sind gezielte Anrufe möglich, auch wenn der gesuchte Gesprächspartner nicht auf dem selben Relais QRV ist. Bei einem gezielten Anruf, sucht das System das Zielrufzeichen innerhalb des Netzes und öffnet dessen digitale Rauschsperre. So erreicht man somit wie beim Telefonnetz den gewünschten Teilnehmer.

Die Relaisnetze sind weltweit vernetzt, ähnlich dem Echolink System. Dabei entfällt allerdings die Analog-Digital-Analog Wandlung, was zu einer deutlichen Verbesserung der Sprachqualität beiträgt. Ein Unterschied zwischen einer Verbindung in die USA und dem QSO auf dem lokalen Relais oder der Simplex Frequenz ist nicht auszumachen.

An Software gibt es diverse Programme um Daten oder Textnachrichten zu versenden.

Geräte gibt es zur Zeit nur von der Firma ICOM, da sich noch kein anderer Hersteller für das System begeistern konnte.

Weitere Links:

D-Star Infos mit Forum und weiteren Links zu Programmen

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