Angesichts des starken Hurricanes “Gustav” organisieren sich die Menschen in den USA um möglichst viele Informationen zu sammeln und allen zur Verfügung zu stellen. Auch Funkamateure helfen dabei.
Anders als in Europa, wo Katastrophenschutz meist eine mehr oder minder rein staatliche Angelegenheit ist, werden in den USA zivile Organisationen und Menschen deren Fähigkeiten im Katastrophengebiet gebraucht werden, bei der Hilfe eingebunden. Funkamateure haben ihr Rufzeichen auf dem Nummernschild ihrer Autos um sofort als solche erkannt zu werden. Sie bauen in den zerstörten Gebieten in kürzester Zeit eine Notfallkommunikation auf und tragen dazu bei die Hilfsmaßnahmen zu kooridinieren.
Wer nun denkt, dass in Deutschland ja keine so großen Katastrophen passieren, der sollte mal dies hier lesen. Ebenso konnte bei der großen Schneekatastrophe in Schleswig Holstein 1978 die Kommunikation der Rettungsdienste untereinander nur durch Funkamateure gewährleistet werden, da die Systeme der einzelenen Dienste wie Feuerwehr und Polizei inkompatibel waren und alle Telefonleitungen, sowie die Stromversorgung zusammen gebrochen waren. Ebenso bei der Flutkatastrophe in Hamburg 1962 Eine Übersicht über Notfunkeinsätze von Funkamateuren findet sich in der Wikipedia.
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